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Friday, August 30, 2013

Absolut lecker / Absolutely Yummy: Thai Restaurant Som Tam in Berlin






Bevor ich nun für eine Weile nicht mehr über Berlin berichten werde, will ich Euch unbedingt ein wunderbares thailändisches Restaurant vorstellen, das Som Tam in

10707 Berlin (Wilmersdorf), Sächsische Str. 1
Tel. 030 / 88 67 76 49

Über die Chefin, Khun Nit, habe ich schon berichtet. Sie hat früher im Thai-Restaurant Bai Thong im Wedding gekocht, und davor schon im Doi Suthep in der Emdener Strasse. 
Jetzt endlich hat sie wieder ihr eigenes Restaurant, welches sie mit ihren beiden Töchtern betreibt. Eine ist mit ihr in der Küche, die andere ist für den Service zuständig. Das Restaurant ist sehr freundlich und ohne viele Schnörkel eingerichtet. Und, man muss es eigentlich nicht erwähnen, das Essen ist einfach wunderbar. Man kann auch in Bangkok kaum besser essen!

Ein zusätzliches Highlight: Was immer man essen oder ausprobieren mag aus der thailändischen Küche, Khun Nit kocht es. Man muss nur ein paar Tage vorher bestellen. Übrigens ist sogar der Wein sehr gut trinkbar – eine sehr angenehme Überraschung in einem thailändischen Restaurant.

Bei meinem letzten Besuch dort waren wir geplant 8 Personen, und ich habe das Essen vorbestellt. Es gab

Bananenblütensalat mit Garnelen (Yam Hua Plie Gung)
Sauerscharfer Gurkensalat (Dtam Dtaeng)
Papayasalat (Som Tam)
Curry mit Schweinefleisch und Dill (Gaeng Om Muh)
Sauerscharfe Suppe mit Garnelen und Kräuteromelett (Gaeng Som Kai Cha Om Gung)
Weinender Tiger (Süa Rong Hai), das ist Rindfleisch mit scharfer Sauce
Sonnengetrocknetes Schweinefleisch (Muh Daed Dieau) mit Dip
Gemischtes Gemüse mit Cashews (Pad Pak Ruam Med Mamuang)
Reis, in dem Fall einfach normaler weisser als Feuerlöscher

Die Fotos, die ich hier veröffentliche, stammen vorwiegend von anderen Besuchen, als ich nicht gar so sehr mit Essen beschäftigt war.

Ich würde mich sehr freuen, wenn dieses Restaurant und das tolle Team den Anklang finden würde, den es absolut verdient!




Before I stop reporting about Berlin for a while, I really have to tell you about a wonderful Thai restaurant, the “Som Tam”:

10707 Berlin (Wilmersdorf), Sächsische Str. 1

Phone (+49 30) 88 67 76 49



I already told you about the chef and co-owner Khun Nit.  Some time ago she was cooking at the Thai restaurant Bai Thong in Berlin Wedding, and before that she owned the restaurant Doi Suthep in Berlin Moabit, Emdener Strasse. 


Now she again has her own restaurant, which she runs with her two daughters. One is working with her in the kitchen and the other handles the service. The restaurant is very friendly and homey, and given the chef, the food is just great. It can actually compete with the better restaurants in Bangkok!


And as an additional highlight: Khun Nit will cook whatever Thai dishes you'd like to test or eat. Just order a few days in advance. Incidentally, even the wine is good--a rarity in a Thai restaurant.

At my last visit I ordered in advance for 8 people. We had:


Banana flower salad (yam hua plie)

Sour-spicy cucumber salad (dtam dtaeng)

Papaya salad (som tam Thai)

Curry with pork and dill (gaeng om moo)

Sour and spicy soup with acacia omelet and prawn (gaeng som kai cha om gung)

Crying tiger (Suea rong hai), which is beef with a very spicy dip

Sun-dried pork (moo daed dieaw)

Mixed vegetables with cashew nuts (pad pak ruam med mamuang)

White rice, just to keep the spiciness under control


Most of the pictures published here were taken at other visits – when I wasn’t so busy eating. 


I would be very happy if this little gem of a restaurant and its superb team got the attention they deserve. Please spread the word-- and visit if you have the occasion!


 Grünes Curry / Green Curry - Gaeng Kieaw Wahn



 Curry mit Schweinefleisch und Dill / Curry with pork and dill - Geang Om Moo



 Papayasalat / Papaya salad - Som Tam Thai



Thailändische gebratene Nudeln / Thai fried noodles - Phad Thai



 Weinender Tiger / Crying Tiger - Suea rong hai



 Sauer-scharfer Gurkensalat / Sour spicy cucumber salad - dtam dtaeng



Sauerscharfe Suppe mit Garnelen und Kräuteromelett / Sour and spicy soup with acacia omelet and prawn - gaeng som kai cha om gung



 Sonnengetrocknetes Schweinefleisch mit Dip / Sun-dried pork with a dip - muh daed dieau




Thursday, April 11, 2013

Update: Moo Grob - Knuspriger Schweinebauch / Crispy Pork Belly






Man lernt nie aus, und neugierig bin ich nur ein ganz klein wenig. Deshalb kann ich jetzt hier die schnellste Art präsentieren, auf die man den knusprigen Schweinebauch herstellen kann.

Als ich noch unten am Strand gewohnt habe, hatte ich oft ein sehr nettes britisch-thailaendisches Paar als Nachbarn. Sie verbrachte sehr viel Zeit mit Schnibbeln und Kochen, und des öfteren hatte ich das Vergnügen, ihre Kochergebnisse probieren zu dürfen. Es war immer hervorragend! Kein Wunder, denn sie ist Köchin und arbeitet jetzt in einem Restaurant in Bangkok.

Ihr Mann und ich, wir beide lieben diesen thailändischen Schweinebauch, Moo Grob. So, wie ich es früher beschrieben habe, dauert die Zubereitung etwas zu lange, wenn man hungrig ist. Also habe ich Jaa gefragt, wie sie das macht, und sie hat sich gerne bereit erklärt, mir ihre Methode zu zeigen. Ich werde das jetzt nur noch so zubereiten.

Zutaten:
Schweinebauch (Menge nach Wunsch, aber 1 kg sollte es schon sein), Wasser, Salz, Essig

Schweinebauch in zwei oder drei Scheiben schneiden, mit Wasser bedecken, Salz und etwas Essig zugeben und ca. 30 Minuten köcheln lassen.

Fleisch abtropfen lassen, rundum mit Salz einreiben. Mit einer Gabel festhalten, mit einer anderen rundherum in die Fettschicht viele, viele Löcher stechen. Fleisch in ein Sieb legen und gut abtropfen lassen.

In der Zwischenzeit einen hohen Topf mit so viel Öl erhitzen, dass es das Fleisch bedeckt. Fleisch reingleiten lassen, sofort einen Deckel als Spritzschutz auflegen und frittieren, bis das Fleisch schön braun ist. Ein oder zwei Mal wenden.

Fleisch abtropfen lassen und in Scheiben schneiden. Am besten bereitet man dazu Pak Kanaa, also chinesischen Brokkoli zu, wie bei obigem Link beschrieben. Aber, pssst, der Bauch schmeckt auch pur schon so gut, dass man gut aufpassen sollte, damit auch noch was übrig bleibt!



“You never stop learning”, as they say, and that certainly applies to food. Through curiosity and good luck I can now show you the fastest way to prepare crispy pork belly.

When I was still living on the beach, a very nice British–Thai couple often stayed in the bungalow next to mine. She (the Thai wife) spent lots of time preparing and cooking food, and I was lucky enough to sometimes watch over her shoulder and taste the results, which were always excellent. It didn’t surprise me to learn that she is a chef at a Bangkok restaurant.

Her husband and I both love her crispy pork belly, “Moo Grob”. As I mentioned before, cooking can seem to take forever when you’re hungry. That’s why I asked Jaa for her secret to quick pork bellies, and she was happy to show me. This will be my way from now on too!

Ingredients:
Pork belly (as much as you like, but at least 1 kg), water, salt, vinegar.

Cut pork belly into two or three slices. Cover with water, add salt, some vinegar and bring to a boil. Simmer for about 30 minutes. 

Drain meat, rub all sides with salt. Hold meat with a fork and, using another fork, prick many holes all over the meat. Place meat in a colander and let drain for about 10 minutes.

Put oil in a deep pot (enough oil to cover the meat), heat it up and then slide meat into the oil. Be wary of splashing oil when you do this and have the lid ready to cover the pot! Fry meat until it’s nicely brown. Turn one or two times.

Drain meat and cut into slices. Then, prepare the Pak Kanaa (Chinese broccoli) as describes the link above. Take care not to nibble too often; otherwise nothing will be left to go with the vegetables ;-)


Saturday, April 6, 2013

Reste ohne Grenzen: Yam Chaos / Leftovers without Borders: Yum Chaos






Sabine von Hamburg kocht will sich den Rest geben lassen. Nun, den kann sie gerne von mir haben, denn Reste habe ich mehr als genug, und sie alle wollen in der nächsten Zeit aufgebraucht werden. Das Tiefkühldepartment soll einmal ganz leer sein – damit ich wieder neu anfangen kann, zu sammeln.

In Thailand ist es ganz einfach, aus Resten einen sauerscharfen Salat herzustellen, man muss nur das richtige Dressing haben. Und schon kann man alles verwenden, was so rumliegt.

Bei mir waren das heute italienische Spirelli und schweizerische Cervelatwurst, der Rest war thailändisch, von einer Deutschen zusammengemixt. Also ganz schön international.

Und so geht’s:



Sabine from „Hamburg kocht“ has asked for leftovers. I would be very happy to send her some of mine, since I have plenty and plan to use them up through the next couple of months. My freezer needs a rest. I’ll empty it out and then I’ll start filling it up again ;-)

In Thailand, it’s easy to throw any leftovers into a bowl, make the right dressing, mix it all up, and call it "Yum“.

My leftovers today were Italian pasta, Swiss sausage, and some Thai things, all prepared by a German. Very international, isn’t it.

Here it is:






100 g rohe Spirelli (oder Fussili oder sonstige Nudeln, die man hat), gekocht
1 Cervelatwurst (oder sonstige Wurst oder Fleisch, schon gegart), in kleine Stücke geschnitten
2 Eier, 1 gehackt, 1 halbiert zur Deko
1 kleine rote Zwiebel, halbiert, in Scheiben geschnitten
5 Frühlingszwiebeln, gehackt
3 Stängel Sellerie, gehackt
1 lange rote Chilieschote, längs halbiert, entkernt, in feine Streifen geschnitten

Dressing:

3 Knoblauchzehen, feingehackt
Chilieschoten nach Geschmack und Feuerschluckqualität (mindestens 3), gehackt
3 EL Limettensaft (oder mehr)
4 EL Fischsauce (oder mehr)
½ EL Palmzucker
Etwas geschrotete Chilies

Alle Zutaten für den Salat in eine Schüssel geben. Das Dressing zusammenrühren und sehr pikant abschmecken, über die Zutaten in der Schüssel geben, gut mischen – und fertig. Zum Servieren den Salat auf einem Teller mit einem halben Ei und ein wenig Grün anrichten. Guten Appetit!



Gebt mir den Rest!


100 g (uncooked weight) fusilli (or other noodles), cooked
1 Swiss Cervelat sausage (or any other sausage, or cooked meat like chicken, or steak), chopped
2 eggs, 1 chopped, one cut in half for decoration
1 small red onion, halved and sliced
5 spring onions, chopped
3 stalks celery, chopped
1 long red chili, halved lengthwise, cut into thin stripes

Dressing:
3 cloves garlic, minced
Chilies, amount up to you, at least 3 (should be spicy)
3 tbsp lime juice (or more)
4 tbsp fish sauce (or more)
½ tbsp palm sugar
Some ground dried chilies

Put all ingredients for the salad in a bowl. Mix the dressing and season it very well (the noodles will need a lot of fish sauce and lemon juice). Add to the ingredients in the bowl, and that’s it.




Friday, January 25, 2013

Roti aus Südthailand / Roti from South Thailand (Roti Canai - Roti Prata)






 Überall in Südthailand findet man Rotis. Sie sind total beliebt als Imbiss, oder sie werden mit Curries wie Gaeng Massaman oder Gaeng Panaeng serviert, und das oft zu besonderen Anlässen wie zu Hochzeiten oder zu grossen Parties. Es gibt Verkäufer, die nur auf Rotis spezialisiert sind, und der Preis von 10 THB per Roti ist unschlagbar. So billig kann man das auf keinen Fall zu Hause machen. Trotzdem haben wir uns einen Nachmittag gegönnt, indem wir das Rotimachen probiert haben – einfach aus Neugier, und weil wir herausfinden wollten, ob wir einen guten Roti hinbekommen.

Reden wir zunächst über den Namen. Hier in Südthailand heissen diese kleinen „Pfannkuchen“ einfach Roti, und so nennt David Thompson sie auch in seinem Buch „Thai Food“. Sein Rezept ist allerdings ganz anders als unseres, und ehrlich, für das, was ich von ihm sonst so kenne, ist es schlicht zu schlicht. Also haben wir lieber ein anderes Rezept probiert. (So nebenbei bemerkt: Roti gibt es auch in Malaysia, Indonesien und Singapur, und dort kennt man es als „Roti Canai“ oder „Roti Prata“. In Indien ist es bekannt als „Kerala Porotta“.)

Also, los geht’s! ;-)

 Das Team - mit Testesser Tutu / The Team - including Test Eater Tutu

Rotis are everywhere in Thailand’s south, and much loved as a snack by itself, or served with Massaman or Panaeng curry at special occasions like weddings or big parties. There are sellers specializing in just rotis, and at 10 THB per roti they're very cheap. You can't make them as cheaply at home, but we spent an afternoon making them anyway: out of curiosity and the desire to discover how to make a good one.

Let’s talk about the name first. Here in Southern Thailand they are just called “Roti”, and that’s what David Thompson calls them in his book “Thai Food”. His recipe is very different from ours, and frankly sounded a bit too simple to be believed, so we used a different one instead. (An aside: you'll also find roti in Malaysia, Indonesia and Singapore, where they're called “Roti Canai” or “Roti Prata”, and in India where they're known as “Kerala Porotta”.)

Let’s start! ;-)




Unser Rezept stammt von dieser Seite.

600 g Mehl
270 ml Wasser
60 ml süsse Kondensmilch
1 EL Öl oder geschmolzene Butter oder Gheee
1 TL Salz
1 Ei

Wie in obigem Link gezeigt, haben wir zuerst Mehl und Wasser gemischt und dann 20 Minuten ruhen lassen. Danach wurde der Teig fertiggestellt, mit einem feuchten Baumwolltuch abgedeckt, und er durfte noch einmal ruhen.

Danach wurde der Teig mit meinem Rührgerät geknetet, aber schon nach Kurzem verschied dieses mit einem jämmerlichen Ton. Weil wir zu Viert waren, wurde einfach von Hand weitergeknetet, wie im Link beschrieben. Dann teilten wir den Teig in 10 kleine Bälle und bestrichen sie mit Öl. Nun war wieder 1 Stunde Ruhe angesagt, und dazu wurde der Teig mit Klarsichtfolie abgedeckt.

Jetzt begann der lustigste Teil des Ganzen, das Ausziehen, Schleudern und Fliegenlassen des Teigs. Wir
vesuchten, die Profis zu imitieren – was zumindest mir nur sehr unzureichend gelang - ich scheine besser zum Knipsen geeignet denn als Teigwerfer.

As alle Bällchen ausgezogen, herumgeschleudert und wieder zusammengefaltet waren, wurden sie ein wenig eingeölt. Dann wurden sie mit dem Handballen flachgepresst und in einer Antihaftpfanne bei mittlerer Hitze auf beiden Seiten braun gebraten. Geschafft!

Serviert haben wir die Rotis mit Massamancurry mit Huhn und Panaengcurry mit Schwein – ein Genuss nach diesem aufregenden Nachmittag.













The recipe is from this website. 

600 g plain flour
270 ml water
60 ml condensed milk
1 tbsp oil or melted butter / ghee
1 tsp salt
1 egg

As shown in the link, we first mixed flour and water and set it aside for 20 minutes. Then we finished the dough, and set it aside again, covered with a wet cotton cloth.

Then we kneaded the dough with my kneading machine which, after a short while, died suddenly with some dramatic noises. Since there were 4 of us, we continued on by hand. After kneading, we divided the dough into 10 balls, oiled them a bit and let them rest for about 1 hour, covered with cling foil.

Then came the fun part-- the launching, flying and flipping of the dough, where we tried to imitate the professionals, with mixed results. It seems that I am better at taking pictures than flipping.

When all the balls were pulled, flipped, folded and then covered with a little bit of oil again, they were flattened by pressing them a bit and fried in a non stick pan (using medium heat), until both sides were nicely browned. Done at last! We served them with Gaeng Massaman Gai and Gaeng Panaeng Moo, and it was a very tasty meal.




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